Fotografie als Meditation


Für viele Amateure ist die Fotografie ein Ausgleich, der beruflichen Stress vergessen lässt: beispielsweise mit der Kamera durch eine schöne Landschaft zu wandern, zu schauen, zu empfinden und Bilder zu gestalten. Dieser Prozess hat weitaus mehr mit Meditation zu tun, als man im ersten Moment denken mag.
 
Torsten Andreas Hoffmann bezieht sich in diesem Workshop auf sein Buch »Fotografie als Meditation«: Er setzt die japanische Zen-Philosophie in Beziehung zur künstlerischen Fotografie und zeigt, dass der Weg der Meditation dazu führen kann, die Quelle wirklicher Inspiration leichter zu finden. Meditation und Fotografie haben vieles gemeinsam: Beides ist auf den gegenwärtigen Moment bezogen, beides erfordert einen höchsten Grad an Aufmerksamkeit, beides gelingt am besten, wenn der Geist von störenden Gedanken frei und unvoreingenommen ist.

Basis des Workshops bleibt jedoch stets die Fotografie. So beginnt der Workshop am ersten Tag mit einem Vortrag über den Zusammenhang von Fotografie und Meditation. Danach wird ein gemeinsamer Fotospaziergang durch die architektonisch sehr interessante Kunsthalle Mannheim vorgenommen. Der zweite Tag des Workshops dient der ausführlichen Sichtung der am Vortag geschossenen Ergebnisse, vor allem aber der bisherigen fotografischen Arbeit jedes einzelnen Teilnehmers. Hoffmanns Ziel ist es, jeden Teilnehmer ein Stück weiter auf seinen ganz eigenen fotografischen Weg zu verhelfen. Daher ist es auch erforderlich, dass jeder Teilnehmer nicht nur Kamera und Notebook, sondern auch mindestens 30 Prints mitbringt (Größe A4 oder auch etwas kleiner), die den bisherigen Verlauf der jeweiligen fotografischen Entwicklung repräsentieren.
 
Besonders für die Menschen, die glauben, hauptsächlich durch perfekte Beherrschung der Technik gute Fotos zu erzielen, wird dieser Workshop eine Bereicherung sein. Denn es wird klar werden, wie wichtig es für das kreative Handeln ist, sich auf die eigene Intuition einzulassen.
 

Technische Voraussetzungen

Digitale Spiegelreflex- oder Systemkamera; Stativ; ausreichend Akkus und Speicherkarten; ggf. Fernauslöser und Filter; Taschenlampe; Gutes, festes Schuhwerk; Wetterfeste Kleidung

Termin

21.-22.08.2020

Ort

dpunkt.verlag im Wieblinger Weg 17, 69123 Heidelberg.

Preis

599,00 € inkl. MwSt.

Die Teilnehmerzahl ist auf 8 Personen begrenzt.

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Torsten Andreas Hoffmann

Torsten Andreas Hoffmann ist Fotograf, Buchautor und leitet Fotoworkshops. Er studierte Kunstpädagogik mit Schwerpunkt Fotografie an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig. Fotoreisen führten ihn u.a. nach Indien, Indonesien, Mexiko, Nepal, in die Türkei, die USA, die Sahara und die Vereinigten Arabischen Emirate. In zahlreichen Ausstellungen renommierter Galerien (u.a. Leica Galerie Frankfurt, Leica Galerie Salzburg, imago-fotokunst Berlin, Jehangir Art Gallery Mumbai) und Publikationen (über 20 Bildbände) waren seine Arbeiten zu sehen. Magazine wie Geo, Merian, Chrismon, Photographie, mare, aber auch internationale Magazine haben seine Arbeiten veröffentlicht. Seine konzeptionelle Arbeit über den 11. September 2001 wurde weltweit verbreitet.

Seit 2003 schreibt er regelmäßig Bildgestaltungsserien in bekannten Fotozeitschriften und veröffentlicht international erfolgreiche Fotofachbücher wie sein in sechs Sprachen erschienener Klassiker »Die Kunst der Schwarzweißfotografie«, sein erfolgreiches Buch »Fotografie als Meditation« (beide beim dpunkt.verlag, Heidelberg, und Rocky Nook, USA, erschienen) sowie »Der abstrakte Blick«. Hatte er sich jahrelang der Schwarzweißfotografie verschrieben, so widmet er sich mittlerweile auch der konzeptionellen Fotografie und arbeitet für große Projektentwicklungsgesellschaften. Seine Kalender, Bücher und Fotografien haben diverse Preise errungen.

Zahlreiche Bilder hängen in Sammlungen und Vorstandsetagen diverser Unternehmen. Er ist Mitglied der Münchner Bildagentur LOOK, des BBK Frankfurt und der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh). Torsten Andreas Hoffmann lebt bei Frankfurt am Main und in Goslar.